Initiative PRO QUOTE REGIE e.V. in Berlin gegründet

Berlin, 14. Oktober 2014 – Mehr als 200 Film- und Fernsehregisseurinnen sowie über 100 Unterstützerinnen und Unterstützer fordern von der Politik, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie den Filmförderungen des Bundes und der Länder die Einführung verbindlicher Frauenquoten.
Gründerinnen des PRO QUOTE REGIE e.V. Foto: PRO QUOTE REGIE e.V.

Gründerinnen des PRO QUOTE REGIE e.V. Foto: PRO QUOTE REGIE e.V.

Mit diesem Schritt weist die Initiative Pro Quote Regie auf die bestehende Schieflage im Filmgeschäft hin. Aktuell werden über 85 Prozent aller Regieaufträge in Deutschland und Europa an Männer vergeben, obwohl fast genauso viele Frauen die Filmhochschulen mit einem Regie-Diplom verlassen. Pro Quote Regie formuliert deshalb folgende Ziele:

  • 30 Prozent Anteil von Regisseurinnen bis zum Jahr 2017,
  • 42 Prozent bis 2019 (entspricht dem aktuellen Anteil von Frauen mit Regie-Diplom)
  • 50 Prozent bis zum Jahr 2024.

Die Quote soll sich auf alle Institutionen beziehen, in denen öffentliche Mittel für Produktions- und Regieaufträge vergeben werden.

Bekannte Unterstützerinnen und Unterstützerunterzeichneten bereits den Aufruf von PRO QUOTE REGIE e.V.: Stefan Arndt, Michael Ballhaus, Christian Becker, Bibiana Beglau, Senta Berger, Karen Duve, Veronica Ferres, Ulrike Folkerts, Amelie Fried, Annette Friers, Ulrich und Erika Gregor, Martin Hagemann, Kirsten Hager, Martin Hoffmann, Alfred Holighaus, Uschi Keil, Maria Köpf, Dieter Kosslick, Uschi Reich, Edgar Reitz, Katja Riemann, Peter Rommel, Claudia Roth, Volker Schlöndorf, Jan Schütte, August Zirner.

Mehr dazu.

Archiv bis Oktober 2013

Dieser Link öffnet ein separates Fenster mit den Artikeln der bisherigen Homepage des DJV Hessen von 2004 bis zum Oktober 2013.

Termine