Kaube ist seit 1999 Redakteur der FAZ und seit 2008 Ressortleiter für die „Geisteswissenschaften“. Seit 2012 ist er auch für „Neue Sachbücher“ zuständig und stellvertretender Leiter des Feuilletons.
Jürgen Kaube wurde 1962 in Worms geboren, erlangte sein Abitur an der Darmstädter Justus-Liebig-Schule und studierte ab 1983 an der FU Berlin zunächst sechs Semester Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte. Anschließend wechselte Kaube zu den Wirtschaftswissenschaften und schloss als Diplom-Volkswirt ab. Seit 1992 ist er regelmäßiger Mitarbeiter im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 1999 trat er zunächst in die Berliner Redaktion ein und wechselte 2000 nach Frankfurt am Main. Im Januar 2012 wurde Kaube einer der Stellvertreter des FAZ-Kulturchefs Nils Minkmar.
2012 verlieh die Stiftung Marktwirtschaft Jürgen Kaube den Swift-Preis für Wirtschaftssatire. Mit seinem Sachbuch „Max Weber - Ein Leben zwischen den Epochen" war Kaube 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Weitere Bücher und Schriften:
- Otto Normalabweicher. Der Aufstieg der Minderheiten. Zu Klampen, Springe 2007
- (Hrsg.): Die Illusion der Exzellenz. Lebenslügen der Wissenschaftspolitik (= Wagenbachs Taschenbücherei 604). Wagenbach, Berlin 2009
- (Hrsg. zusammen mit Johannes F.K. Schmidt): Die Wirklichkeit der Universität. Rudolf Stichweh zum 60. Geburtstag = Soziale Systeme. Zeitschrift für soziologische Theorie 16,2 (2010)
- Einleitung zu: Heinz Dieter Kittsteiner: Die Stabilisierungsmoderne. Deutschland und Europa 1618–1715. Hanser, München 2010
