Redakteure der Frankfurter Neuen Presse streikten den zweiten Tag in Folge

Bis zu 50 Redakteurinnen und Redakteure täglich im Streik
Redakteurinnen und Redakteure der FNP streiken in Mörfelden gemeinsam mit den Druckern der Societäts-Druckerei. Foto: Sonja Lehnert

Redakteurinnen und Redakteure der FNP streiken in Mörfelden gemeinsam mit den Druckern der Societäts-Druckerei. Foto: Sonja Lehnert

Frankfurt, 20. März 2014 – Gestern schlossen sich in Frankfurt zirka 50 Redakteurinnen und Redakteure der Frankfurter Neuen Presse der zentralen Kundgebung der Streikenden im öffentlichen Dienst an. Zur Demonstration und anschließenden Kundgebung am Allerheiligentor in Frankfurt hatten sich etwa 3.000 Streikende eingefunden, an die die Betriebsratsvorsitzende der FNP, Ursula Königstein, Grußworte und Solidaritätsbekundungen der Kolleginnen und Kollegen der FNP richtete.

Heute streikten rund 40 Redakteurinnen und Redakteure der FNP gemeinsam mit den Druckern der Societäts-Druckerei vor deren Gebäuden in Mörfelden. Dort werden die Frankfurter Neue Presse und ihre Regionalausgaben, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Rundschau gedruckt. Auch die Druck-Branche verhandelt derzeit über einen neuen Tarifvertrag.

Die Tarifverhandlungen der Gewerkschaften DJV und ver:di mit dem BDZV laufen nunmehr seit dem Sommer des letzten Jahres. Erstmals ließ sich bei der letzten Runde am 8. März eine Annäherung der Verhandlungsführenden erkennen, obwohl nach wie vor die Positionen weit auseinander liegen, wie DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring die Situation einschätzte.
Die neunte Tarifrunde findet am 26. März in Berlin statt.

 

Angeregtes Diskutieren über den Stand der Tarifverhandlungen stand im Mittelpunkt des Warnstreiks in Mörfelden vor den Gebäuden der Societäts-Druckerei. Fotos: Sonja Lehnert

 

 

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