Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 5. März 2014 hat das erste Gespräch der beiden Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Geschäftsführer des PDF, Werner Funk, über unsere Forderung nach dem Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags stattgefunden. Wir erklärten, die Kolleginnen und Kollegen des PDF hätten es satt, ihre gute Arbeit weiterhin unter Wert verkaufen zu müssen. Der Erfolg der „neuen“ Frankfurter Rundschau sei auch ganz wesentlich dem Einsatz der PDF-Belegschaft zu verdanken. Dies müsse nun endlich auch durch höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen honoriert werden.
Werner Funk erklärte sich grundsätzlich bereit, mit den Gewerkschaften zu einer tariflichen Regelung zu kommen, lehnte aber eine vollständige Übernahme der Regelungen aus den Flächentarifen ab. DJV und ver.di stellten klar, dass es keine Bereitschaft gebe, die Belegschaft des PDF dauerhaft schlechter zu stellen als ihre Kolleginnen und Kollegen aus anderen Redaktionen.
Als gangbaren Weg sieht die Verhandlungskommission der Gewerkschaften eine tarifvertragliche Regelung, wonach aus dem Flächentarifvertrag zunächst der Gehaltstarif und die tarifliche Altersversorgung übernommen werden. Über die Anerkennung des Manteltarifvertrags könnte dann zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt werden. Allerdings müsse im Vorgriff bereits für 2014 eine Regelung zu Urlaubsgeld und Jahresleistung getroffen werden. Funk sagte zu, diesen Vorschlag zu prüfen.
Als Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen wurde der 18. März 2014 vereinbart.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Manfred Moss gez. Achim Wolff
Fachbereichsleiter Medien, Kunst Geschäftsführer des DJV Hessen
und Industrie
im ver.di-Landesbezirk Hessen

