Warnstreik in Frankfurt

Streikende zogen vom Verlagsgebäude der Frankfurter Neuen Presse zum DGB-Haus
Die Demonstranten zogen mit Trillerpfeifen und Fahnen durch Frankfurts Straßen bis zum DGB-Haus. Foto: Sonja Lehnert

Frankfurt, 6. März 2014 – Vor dem Verlagsgebäude der Frankfurter Neuen Presse in  Frankfurt a.M. versammelten sich am Vormittag gut 100 Redakteurinnen und Redakteure. Kolleginnen und Kollegen des Darmstädter Echos und seiner Außenstellen, der Frankfurter Rundschau und des Pressedienstes Frankfurt stießen dazu.

„Im Vorfeld der 8. Runde muss es gelingen, dem BDZV zu vermitteln, dass er eine soziale Verantwortung trägt und die Meinungsvielfalt erhalten muss,“ sagte Achim Wolff, Geschäftsführer des DJV Hessen, bei der Kundgebung vor dem Verlag. Er hoffte, dass die Verhandlungen zum Ziel zukunftsfähiger Tarifverträge führten.

„Die Arbeitskampfmaßnahmen hier in Hessen und in den anderen Bundesländern stärken den Verhandelnden am 8. März in Hamburg den Rücken.“ Mit diesen Worten unterstützte auch Cornelia Haß, Bundesgeschäftsführerin der dju, die Streikenden. Die Forderung nach deutlicher Anhebung der Gehälter bzw. Honorare für die rund 14.000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen sowie nach der Einbindung der Onliner in die Tarifverträge bekräftigten die Streikenden und erteilten dem ,Tarifwerk Zumutung’ des BDZV eine klare Absage.

Die Demonstranten zogen mit Trillerpfeifen und Fahnen durch Frankfurts Straßen bis zum DGB-Haus, wo über weitere Streiktage diskutiert wurde. sl

 

Fotos: Sonja Lehnert

 

 

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