Darmstadt, 7. März 2014 – In Darmstadt trafen sich zum zweiten Streiktag Redakteurinnen und Redakteure des Darmstädter Echos einschließlich der Außenstellen Groß-Gerau, Rüsselsheim, Heppenheim und Erbach, um erneut ihrer Forderung nach fairen Tarifverhandlungen am morgigen Samstag Nachdruck zu verleihen.
Um 10 Uhr trafen sich etwa 40 Streikende vor dem Verlagsgebäude in der Holzhofallee, um anschließend Kolleginnen und Kollegen aus Frankfurt vom Bahnhof abzuholen und gemeinsam zum Gewerkschaftshaus zu ziehen. Redakteurinnen und Redakteure der Frankfurter Neuen Presse hatten sich gestern spontan entschlossen, ebenfalls einen zweiten Tag, gemeinsam mit den Darmstädter Kollegen, zu streiken.
Im Gewerkschaftshaus waren schließlich über 100 Streikende zusammengekommen. Dort verlasen die Gewerkschaften ver:di und DJV eine gemeinsame Resolution, die der Verhandlungskommission am morgigen achten Verhandlungstag vorgelegt werden soll. Sie besagt, dass die Unterzeichnenden daran erinnern, den „inakzeptablen Forderungen von Verlegerseite“ nicht weiter entgegenzukommen und dass „jeder Tarifabschluss unter Vorbehalt der Zustimmung der Gewerkschaftsmitglieder steht“.
Diese Resolution wurde auch den beiden Darmstädter Echo-„Abgesandten“ aus Hessen übermittelt, die heute zur Kundgebung nach Stuttgart gereist waren.
Im Anschluss an die Versammlung im Gewerkschaftshaus zogen die Streikenden weiter zum Luisenplatz, wo auch Bürgerinnen und Bürger auf die Streiksituation aufmerksam gemacht wurden. sl
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![]() | Fotos:Sonja Lehnert |








