Neben der Bekanntgabe aktueller Neuigkeiten und wichtiger Begebenheiten des vergangenen Jahres, wurden auch die Delegierten für den Landesverbandstag am 19. Juli 2014 in Hanau und 2015 in Wetzlar gewählt.
Gewählt wurden vier Delegierte:
- Jörg-Peter Schmidt (einstimmig, bei eigener Enthaltung)
- Christoph von Gallera (einstimmig, bei eigener Enthaltung)
- Ernst-Walter Weißenborn ((einstimmig, bei eigener Enthaltung)
- Kerstin Schneider ((einstimmig, bei eigener Enthaltung)
sowie die Ersatzdelegierten:
- Barbara Czernik (einstimmig, bei eigener Enthaltung)
- Manfred Lotz (einstimmig, bei eigener Enthaltung)
Anträge an den Landesverbandstag wurden nicht gestellt.
Frank Bugge berichtete, dass der Ortsverband eine stabile Mitgliederzahl von etwa 130 bis 140 Mitgliedern aufweise. Eine eigene Kasse gebe es nicht. Neben der JHV 2013 mit Vorstandswahl gab es die Teilnahme an Landesverbandstag und am Bundesverbandstag sowie vier Stammtisch-Treffen im News-Café in der Plockstraße/Gießen. Außerdem hat der Ortsverband mit Unterstützung des Landesverbands die „Prangeraktion“ gegen Tarifflucht am 26. Februar in Gießen/Stadtmitte mit Erfolg und medialer Aufmerksamkeit durchgeführt.
Die neue Beitragsstruktur werde von den Mitgliedern akzeptiert, es habe keine Austritte oder Nachfragen gegeben.
Bugge konnte auch Dr. Klaus-Peter Andrießen als Vertreter des Landesvorstands begrüßen, der von der Situation im Ortsverband Marburg berichtete. Die dort eingetretene Wiederbelebung wurde sehr gelobt. Deshalb sei auch eine Fusion der Ortsverbände kein Thema mehr. Kritik kam aus der Runde am Internetauftritt des DJV Hessen (Anmutung und Anpassung an Smarthphones). Diese wird gerne aufgenommen und nach Möglichkeit umgesetzt (Anmerkung der Redaktion).
Weitere Tagesordnungspunkte waren die Berichte aus dem Medienbereich. Bugge sprach die Ergebnisse der Tarifverhandlungen an, die allerdings für die Gießener Redakteure keine Relevanz haben, da die beiden Tageszeitungen aus dem Tarif ausgeschieden seien. Der Tarif könne allerdings die Richtung bei möglichen Haustarifverhandlungen vorgeben. Derzeit gebe es die Nachwirkung bei alten Verträgen und neue Verträge mit deutlich schlechteren Konditionen.
Die Mitglieder diskutierten darüber, dass die Vergütungsrichtlinien für Freie Journalisten bei keinem Auftraggeber eingehalten würden. Allerdings sei die Struktur differenziert und unterscheide die schreibende Hausfrau oder den Rentner mit Nebenverdienst von selbstständigen Journalistinnen und Journalisten.
Ernst-Walter Weißenborn (Betriebsrat GA) berichtete von Versuchen der Betriebsrats-Kooperation mit GAZ, Marburg und WNZ.
Veranstaltungen des Ortsverbands 2014
Diskutiert wurde auch über geplante Veranstaltungen, vor allem über die Besetzung eines Podiums bei einer großen Diskussion über die Zukunft der Zeitungen in Mittelhessen. Der Termin ist für Herbst 2014 geplant. Als Veranstaltungsort schlug Frank Bugge das Mathematikum oder einen Raum in der Universität vor.

