„Das ist ein schlechter Tag für die südhessische Tageszeitungslandschaft“, so äußerte sich kurz nach der Verlautbarung der Echo Medien GmbH der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes Hessen, Hans U. Heuser, heute in Wiesbaden.
Zuvor war die Belegschaft während einer Mitarbeiterversammlung darüber informiert worden, dass dem traditionsreichen Verlagshaus eine tiefgreifende Sanierung bevorstehe, die sämtliche Bereiche umfasse. Heuser weiterhin: „Wenn der Verlag nach eigenem Bekunden anstrebt, durch die Sanierung eine starke Konzentration auf seine Kernthemen zu ermöglichen, was zu seiner Wettbewerbsfähigkeit in der deutschen Zeitungslandschaft führen soll, dann müssen das Darmstädter Echo mit seinen sechs Kopfblättern einschließlich der Redaktionen ohne jedwede Abstriche erhalten bleiben. Anders geht es nicht, denn dies ist das Kerngeschäft.“
Ungeachtet dessen steht der DJV Hessen den Beschäftigten mit all seinen Kräften beratend zur Seite, insbesondere seinen Mitgliedern, den Redakteurinnen und Redakteuren. Es steht außer Zweifel, dass ein Interessensausgleich und ein Sozialplan, so sich beide nicht vermeiden lassen, die sozialen Interessen der von der Sanierung betroffenen Beschäftigten in ausreichender Weise Rechnung tragen müssen.

