„Qualität hat ihren Preis," stellte gleich zu Beginn der Hausherr des Deutschnlandradios, Intendant Dr. Willi Steul, in seiner Begrüßung fest. „Das Universum des Jourenalismus dehnt sich aus, aber die Zeitungen verlieren an Reichweite," fuhr er fort. Im Diskurs über staatliche Subventionierung, Stiftungen und Crowfunding bis zu Bezahlmodellen einer Leser-Community oder -Genossenschaft stellte sich eine ganz unterschiedliche Bandbreite der Finanzierungsmöglichkeiten vor. Vieles ist denkbar - aber vieles ist auch (noch) nicht finanzierbar.
Florian Kranefuß, Der Tagesspiegel, und Bascha Mika, Frankfurter Rundschau, diskutierten mit Moderator Werner Lauff, Publizist und Medienberater, über „Digitale Strategien der Zeitungen". „Natürlich müssen wir digital aufrüsten," sagte Bascha Mika fest, „aber immer noch ist es Print, der das Geld einbringt." Der Tagesspiegel steht laut Florian Kranefuß auf vielen Standbeinen. Er bietet unter anderem Fachwissen (Netzpolitik, Gesundheits- oder Verkehrswesen) für Unternehmen oder Ministerien in Form von „Briefen" an oder gibt einen bezahlten Newsletter mit den frühesten Nachrichten Berlins (ab sechs Uhr morgens) heraus.
Die Vielzahl der bereits umgesetzten Ideen veranlasst Ulrike Kaiser, Sprecherin der Initiative Qualität, zum Abschluss der Veranstaltung zum positiven Resümee: „Wir stehen am Beginn eines Wandels, der gerade richtig Fahrt aufnimmt." Der Schlüssel zum Erfolg allerdings ist letztendlich Qualität.
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| Podiumsrunde, moderiert von Werner Lauff (r.) | Zum Abschluss das Resümee von Ulrike Kaiser, Sprecherin der Initiative Qualität. | Veranstaltungsort war wieder das Funkhaus des Deutschlandradios Berlin. Fotos: Sonja Lehnert |






