Kaube ist seit 1992 regelmäßiger Mitarbeiter im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 1999 trat er zunächst in die Berliner Redaktion ein und wechselte 2000 nach Frankfurt am Main. Im Januar 2012 wude er einer der Stellvertreter des FAZ-Kulturchefs Nils Minkmar. Seit 2012 ist er auch für „Neue Sachbücher“ zuständig und stellvertretender Leiter des Feuilletons. Zudem veröffentlichte Kaube zahlreiche Bücher und Schriften.
Der Ludwig-Börne-Preis wird jährlich von der Ludwig-Börne-Stiftung verliehen und zeichnet deutschsprachige Autoren aus, die im Bereich des Essays, der Kritik und der Reportage Hervorragendes geleistet haben. Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern befanden sich Marie-Luise Scherer, Marcel Reich-Ranicki (ebenfalls von der Stiftung ausgezeichnet mit der Ehrennadel für sein Lebenswerk), Rudolf Augstein, Hans Magnus Enzensberger, Alice Schwarzer, Frank Schirrmacher u.a. 2014 ging der Preis an Florian Illies.
Über den Preisträger entscheidet ein vom Stiftungsvorstand der Stiftung benannter Preisrichter, 2015 ist es Dan Diner. Er hält auch die Laudatio für den Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten Preises. Die Verleihung findet am 12. Juli in der Frankfurter Paulskirche statt. sl

