Der Verkauf steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt, die Anmeldung erfolgt in den nächsten Tagen. Das Rüsselsheimer Echo erscheint mit einer abonnierten Auflage von rund 3800 Exemplaren in der Stadt Rüsselsheim und den Kommunen Flörsheim, Raunheim, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Nauheim und Trebur. Das Frankfurter Verlagshaus wird die Rechte an der Marke sowie den Abonnentenstamm des Zeitungstitels von Echo Medien erwerben.
Der Erste Vorsitzende des DJV Hessen, Hans U. Heuser, zeigte sich erleichtert, dass nach Angaben des Echo-Betriebsrates ein Abbau von Arbeitsplätzen vermieden werden könne. Vier Redakteure fänden eine anderweitige Beschäftigung beim Darmstädter Echo und vier weitere wären weiterhin für das Rüsselsheimer Echo tätig.
Allerdings, so fügte Heuser hinzu, dokumentiere das Vorhaben der Frankfurter Societät, eigens für das Rüsselsheimer Echo eine tariflose Gesellschaft zu gründen, nicht nur den Mangel an sozialpolitischer Verantwortung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen sondern letztendlich eine Geringschätzung für den Lokaljournalismus.
Der Vertrag der Übernahme steht unter dem Vorbehalt des Kartellamtes und bedarf dessen Genehmigung.
