Diskussionsrunde in der Klassikstadt

Frankfurt/Wiesbaden, 15. November 2016 – Mehr als 20 Journalistinnen und Journalisten folgten Evelyn und Rainer Dörr beim Rundgang durch die Ausstellungsräume der Klassikstadt im Osten Frankfurts. Das Unternehmen hatte dazu eingeladen, über zukunftsweisende Technologien wie E-Mobilität zu diskutieren.

Rainer und Evelyn Dörr standen Rede und Antwort als es um Energie, PS und Umwelt ging. Foto: Sonja Lehnert

Die hochtourigen Rennwagen von McLaren waren ebenso wie die Lamborghini- , Bugatti- und Lotus-Modelle die Hingucker des Abends in der Klassikstadt. Am vergangenen Mittwoch hatte die Dörr Group gemeinsam mit dem DJV Hessen und den Ortsverbänden Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt zur Diskussion eingeladen, die sich dem Rundgang durch die Hallen mit  Oldtimern und Werkstätten anschloss. Rainer und Evelyn Dörr, die seit fünf Jahren ein Auge auf die Luxusmarken haben und diese vertreiben, standen Rede und Antwort als es um Energie, PS und Umwelt ging.

Rainer Dörr, der mit schnellen Autos aufgewachsen ist – seine Eltern besaßen einen BMW-Betrieb – fuhr 1999 sein erstes Rennen auf dem Nürburgring. Mit Dörr Motorsport bleibt er seiner Leidenschaft weiter treu und kann seit mehr als 15 Jahren die Pokale vieler Rennen vorweisen. Mittlerweile ist die Dörr Group unter anderem der weltweit größte McLaren Händler und verfügt über Showrooms in Frankfurt, Stuttgart und München.

Wie sich denn Pferdestärken zwischen 540 und fast 1.000 PS mit der Umwelt vertragen und welche Richtung die Weiterentwicklung der E-Mobilität nehme, wurde der Unternehmer gefragt. „Bei der E-Mobilität sind noch viele Fragen offen,“ sagte Dörr, „die Akkus enthalten Blei und die Frage ist, wohin mit ihnen. Wie sollen sie recycelt werden?“ Wenn heute Motoren mit 500 bis 700 Kilometern Reichweite gebaut würden, wolle niemand mehr ein Auto mit einer Reichweite von 200 Kilometern kaufen. Vielleicht wäre das Leasen oder Mieten der Motoren eine Möglichkeit. Er glaube, dass die Zukunft im Wasserstoff und im Material des Autos liege. Carbon sei das sicherste Material und zudem das leichteste. Das beantworte auch  die Frage nach der Umweltfreundlichkeit. Aufgrund des Carbon-Leichtbaus wiege ein McLaren gerade mal so viel wie ein Kleinwagen. Durch das geringe Gewicht sei auch ein geringer Kraftstoffverbrauch möglich.

Das Interesse der anwesende Journalistinnen und Journalisten riss nicht ab und zeigte sich in vielen Fragen, die den Unternehmern gestellt wurden. DJV Landesverbandsvorsitzender Ulrich Heuser machte zum Abschluss darauf aufmerksam, dass sich die Dörr Group auch als einer der Unterstützer des Fotowettbewerbs Hessen-Thüringen seit 2015 engagiere. „Die wirtschaftliche Lage vieler Foto-Journalistinnen und -Journalisten ist nicht sehr rosig. Umso wichtiger ist es, die Öffentlichkeit auf ihre Arbeit hinzuweisen,“ sagte der Vorsitzende und dankte Evelyn und Rainer Dörr für ihre Unterstützung. Die Preisverleihung des 10. Wettbewerbs findet am 28. November 2016 im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt.

 

Fotos: Sonja Lehnert

 

 

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