Die Erhöhung solle den steigenden Lebenshaltungskosten und Sozialversicherungsbeiträgen sowie der Arbeitsverdichtung Rechnung tragen, heißt es in dem Beschluss wörtlich. Zuvor hatte der DJV den Gehaltstarifvertrag für die rund 9.000 Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften fristgemäß zum 31. März gekündigt.
DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring forderte den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) auf, mit den Gewerkschaften DJV und dju zügig in Tarifverhandlungen einzutreten. „Die Zeitschriftenverlage stehen in der Mehrheit gut da. Kaum eine Branche bringt so viele Produkt-Ideen hervor, die wirtschaftliche Verfassung ist mehr als nur zufriedenstellend“, sagte Döhring. Die Journalistinnen und Journalisten hätten einen maßgeblichen Anteil daran, dass die Verlagshäuser den Strukturwandel meisterten. „Deshalb fordern wir eine angemessene Erhöhung der Gehälter.“ zoe
