Dieter Sarreither ist Bundeswahlleiter und gleichzeitig auch Präsident des Statistischen Bundesamtes.
Aus dem Büro des Bundeswahlleiters nahmen auch Bastian Stemmer sowie Klaus Pötzsch, Leiter der Pressestelle, teil.
Demokratie bedeutet einen immensen Aufwand. Wer Deutschland künftig regieren wird, lässt sich am 24. September nicht allein mit einem schlichten Kreuz auf dem Wahlzettel klären. Um die Stimmen einzusammeln und in Mandate umzurechnen, sind bundesweit 630.000 Wahlhelfer im Einsatz. Von Berlin aus koordiniert das Dieter Sarreither, Chef des Statistischen Bundesamtes und in dieser Funktion auch Bundeswahlleiter.
Er stellte sich am 20. März - auf Einladung des Ortsverbands Wiesbaden, des OV Frankfurt und DJV im hr - den Fragen der KollegInnen. In den Räumen des Presse-Clubs Wiesbaden sprach er über den organisatorischen „Marathon“, den er bis zum Wahlsonntag noch zu bewältigen hat. Ein besonderes Augenmerk gilt bei dieser Wahl der Sicherheit. Hinter den Kulissen werden die Computernetzwerke der Wahlstatistiker gegen Angriffe von Hackern ertüchtigt. Sarreithers Pressestab richtet sich auf Fake News in sozialen Netzwerken ein. Allerdings handle es sich dabei um „abstrakte Gefährdungslagen“, so der Bundeswahlleiter. Es gebe „keine konkreten Hinweise, dass Angriffe stattfinden“.
Ein Gastbeitrag von Armin Käfer, Politischer Autor.





