In ihrem Dokumentarfilm "Die Akte Oppenheimer" erzählt die Regisseurin Ina Knobloch das Schicksal des jüdischen Kaufmanns Joseph Süßkind Oppenheimer ( ca. 1689-1738). Er war der wirtschaftspolitische Berater des Herzogs Alexander von Württemberg und wurde nach dessen Tod als Sündenbock einer politisch motivierten, judenfeindlichen Hetzkampagne hingerichtet.
Die Frankfurterin zeigt anhand ihres Filmes das lange Nachwirken dieser fast 300 Jahre alten antisemitischen Kampagne über die "Goldenen Jahre 1920er Jahre" der Weimarer Republik bis in den Nationalismus - der Oppenheimer mit dem NS-Film "Jüd Süß" diffamiert bis in die heutige Zeit.
Der DJV-Hessen freut sich über diese Anerkennung von Ina Knobloch, die sich im DJV-Hessen sowohl im Fachausschuss Audiovisuelle Medien als auch im Ortsverband Frankfurt im Vorstand engagiert. Sie setzt sich vor allem für die Nachwuchsförderung ein.HP
- Ort: "Die Akte Oppenheimer", Kino Caligari, Wiesbaden
- Wann: 31. Januar 2019, 18 Uhr
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