Obwohl die Zeitungstitel nach wie vor Gewinne erwirtschafteten und die Notwendigkeit von Qualitätsjournalismus in Zeiten von Fake News und Twittertrollen täglich wachse, sei das verlegerische Verantwortungsgefühl völlig abhanden-gekommen.
Privilegien an Wahrnehmung gesellschaftlicher Aufgabe knüpfen
„Jetzt muss die Politik ihre Verantwortung für die Meinungsvielfalt und den Qualitätsjournalismus ernst nehmen“, erwartet der DJV-Vorsitzende. „Die Privilegien, die die Verlage genießen, sind an die Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Aufgabe geknüpft. „Ohne gesellschaftlichen Mehrwert keine Reduzierung der Mehrwertsteuer und kein Tendenzschutz!“
Von der DuMont-Chefetage erwartet der DJV-Vorsitzende, die Verkaufspläne ad acta zu legen: „Bekennen Sie sich stattdessen zu den verlegerischen Werten, mit denen Alfred Neven DuMont Ihr Verlagshaus groß gemacht hat!“

