Manches gab es am „Tag der internationalen Pressefreiheit“ zu organisieren und zu klären, aber auch Kollegen zu ehren. 24 Mitglieder des Ortsverbandes folgten der Einladung der Vorsitzenden Dr. Ina Knobloch in den Hessischen Rundfunk.
Nach einer Einleitung zum Thema Pressefreiheit, berichtete Ina Knobloch von eigenen unschönen Erfahrungen im Zusammenhang mit ihren zahlreichen Projekten gegen Antisemitismus. Propalästinensischer Antisemitismus war lange ein Tabuthema in der Berichterstattung und explodiert derzeit in der Welt. Die Vorsitzende verwies auf den Film „Auserwählt und Ausgegrenzt“, der diese Form des Judenhasses thematisiert und bei der ARD im „Giftschrank“ weilt und zensiert wurde.
Damit kam sie gleich zum Thema der aktuellen Antisemitismus-Welle in Deutschland und der Welt und der Berichterstattung in dem Zusammenhang. Wie perfide und manipulativ Teilwahrheiten und Herausstellung gezielter Fakten in Kombination mit Unterdrückung unliebsamer Fakten wirken kann, hat die Vorsitzende anlässlich des „Tages der internationalen Pressefreiheit“ mit einer erschreckenden Akte belegt: Aus der Nazi-Presse-Stelle. Eine Akte, die ihr zugespielt wurde und dem Ortsverband Einblick in die bislang geschlossene Akte gewährte und ankündigte das Thema mit einer eigenen Veranstaltung zu vertiefen.
Bedrohung der Pressefreiheit äußert sich oft in kleinen Dingen der täglichen journalistischen Arbeit. Da ist sie sicher nicht allein.
Es schlossen sich Berichte der Fachausschüsse an. Bei den „Freien“ werden noch Mitstreiter gesucht. Ausschussvorsitzender Erich Mauracher, kann die „Freien“ nicht alleine „führen“. Seine bisherige sehr engagierte Stellvertreterin Hanna Kuchenbecker aus Kassel, hat eine Festanstellung bekommen und ist zudem familiär gebunden.
Auch der Fachausschuss Europa soll auf breitere Schultern gestellt werden. Wie der ehemalige Vorsitzende Rainer F. Kirst berichtete, sucht Kollege Michael Schwab, (nicht anwesend) auch noch nach Interessenten, die ihn mit ihrem Engagement unterstützen möchten.
Aus dem Fachausschuss Journalisten in Wirtschaft und Verwaltung gab es nichts Neues zu berichten.
Fotografensprecher, Karsten Socher, berichtete von der Arbeit des Fachausschusses Audio-Visuelle-Medien. Die neue Website des DJV Hessen, an der er neben seiner normalen Tätigkeit als Fotograf arbeitet, nimmt Formen an und soll bald erscheinen.
Für den Landesverbandstag in Frankfurt am 22.06.2024, wurde eine Liste von 16 Delegierten und zwei Ersatzdelegierten erstellt. Durch Freiwilligenmeldungen und sanften Überredungskünsten war die erforderliche Liste von Kollegen bald komplett.
Die 25-jährige bzw. 40 - und 50-jährige Mitgliedschaft im DJV Hessen von vier Kollegen und einer Kollegin wurde mit je einer Urkunde geehrt. Sie gaben dabei einen kurzen, interessanten Einblick in ihren beruflichen Werdegang der letzten Jahre.
Einstimmig wurden die Delegierten für die beiden nächsten Jahre für die hessischen Landesverbandstage gewählt.
Unter Verschiedenes und Aussprache wurde die Pressemitteilung zur Verleihung der „Feder der Freiheit“, des chinesischen Investigativjournalisten „Shangguan Yankai“ thematisiert.
Der Abend endete spät mit angeregten Gesprächen in der „Pinte“ des hr.

